Im Inneren des Palm m505 taktet ein Motorola-Dragonball-Prozessor mit 33 MHz, 8MB RAM stehen zur Verfügung. Das LCD-Display stellt 65.536 Farben dar, eine Hintergrundbeleuchtung lässt sich zuschalten. Leider ist das sogar bei normalen Lichtverhältnissen recht häufig vonnöten, da der Bildschirm schnell reflektiert. Die Akkulaufzeit leidet entsprechend.
Eine weitere Neuerung besteht in der Docking-Station. Der Palm m505 kann nun erstmals über USB mit dem Desktop-PC kommunizieren, was den Datentransfer merklich beschleunigt. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: An die dafür neu geschaffene Schnittstelle des Palm m505 lässt sich keine Peripherie der Palm-V-Serie mehr anschließen. Dank des neuen Palm-Desktop 4.0, der sowohl für Mac-OS als auch für Windows beiliegt, können Daten wahlweise auch über die Infrarotschnittstelle ausgetauscht werden.
Die wohl auffälligste Neuerung beim Palm-OS 4.0 ist die Möglichkeit, einen Vibrationsalarm einzustellen. Ansonsten sind dem Palm m505 die üblichen Personal-Information-Management-Anwendungen, wie Adressbuch und Terminkalender, beigegeben. Zusätzlich spendiert Palm das Mobile-Internet-Kit, die Photo-Suite-Mobile-Edition zur Bildbetrachtung und den PalmReader, mit dem sich E-Books lesen lassen.
Fazit: Der Palm m505 ist ein High-End-Gerät, mit dem vor allem professionelle Anwender ihre Freude haben werden. Allerdings bleibt zu überlegen, ob nicht der kleinere Bruder Palm m500 mit seinem guten Graustufen-Display und dem geringeren Preis die bessere Wahl ist, denn für aufwändige Multimedia-Applikationen hat der Palm m505 nicht gerade üppige Ressourcen. --André Kubiczek
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